Abendmahl mit Kindern: Warum eigentlich nicht?

Unser Glaube hat zwei Handlungen, die Jesus einsetzte und seinen Jüngern als Befehl aufgetragen hat: Die Taufe als Anfangssakrament und das Abendmahl als Stärkungssakrament. Es muss daher gute Gründe geben, jemanden von einem dieser Sakramente auszuschließen.

Ursprünglich waren Kinder am Abendmahl wohl selbstverständlich beteiligt. Aber mit dem IV. Laterankonzil im Jahr 1215 änderte sich dies. 1215 wurde festgelegt, dass sich die Elemente Brot und Wein unter den Einsetzungsworten der Priester zu Leib und Blut Jesu Christi wandeln: die sogenannte Transsubstantiation. Und so schwierig das Wort, so schwierig ist auch die Theorie dahinter. Doch ein Verstehen für die Bedeutung des Abendmahles wurde vorausgesetzt. Weil man nun Kindern jedes Verständnis absprach, wurden diese vom Abendmahl ausgeschlossen. Doch ist Gottes Wirken an das Verstehen gebunden?

Jesus hat gerade die Kinder den Jüngern als Vorbild vorgestellt. In Mk 10,15 sagt er: „Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“ Könnte das nicht auch heißen, dass wir Erwachsenen von Kindern lernen können, was es heißt, Abendmahl zu feiern?

Umfrage

Gottesdienstzeiten

 

Sind Sie eher eine Eule, oder eher eine Lerche?

Oder anders gefragt: Beginnt Ihr Sonntag früh, oder eher spät?

In unserer Kirchgemeinde beginnen die Gottesdienste in der Regel 9:00 Uhr. Dabei gibt es zwei Ausnahmen: Familiengottesdienste beginnen 9:30 Uhr und Familienkirche 10:00 Uhr.

Ist diese Regelung Ihrer Meinung nach angemessen? Beteiligen Sie sich bitte an der Umfrage, indem Sie die beiden untenstehenden Fragen beantworten und das Blatt im Kirchgemeindebüro bis Ende November abgeben.

 

Welche Gottesdienstzeiten wünschen Sie sich?

 

 

Begründung:

Rückblick auf das Gemeindeleben

 Im September zur Familienkirche hörten wir von der Grille, die lieber Musik machte, als sich Vorräte für den Winter anzulegen. Zum Glück fand sie, als es kalt wurde, dann doch noch Unterschlupf beim Maulwurf.

Bereits dreimal haben sich die Pfadfinder und „Oberlungwitzer Waldameisen“ getroffen. Zweimal waren wir im Hirschgrund unterwegs: dabei wurde eine Seilbrücke gebaut und nach dem Waldsofa geschaut. Außerdem sollte sich jeder einen Stock suchen. Diesem wurde eine Spitze an geschnitzt und dabei der Messerführerschein erworben. Zum Abschluss rösteten wir Marshmallows über dem Feuer. In der Christenlehre und bei den Kreisen in den Kindertagesstätten ging es um das Erntedankfest. Dabei lernten wir, anhand des Gleichnisses vom Sämann, wie die Körner wachsen und was man aus ihnen machen kann. Im Anschluss gestalteten wir eigene Körnerkarten, die dann noch weiter verziert wurden. Wenn das Wetter es zulässt, nutzen wir gern und intensiv den Spielplatz. Es grüßt Sie Anne Müller

      

Außerdem gab es in den Oktoberferien Kinderbibeltage mit „Jona- vom Umgang mit Angst, Ärger und Wut“. Dreizehn Kinder waren dabei, lernten viel über Jona, tobten sich beim Geländespiel aus und bastelten zur Erinnerung ihre eigene Lichterkette.

 

Abendmahl mit Kindern

Sollten Kinder am Abendmahl beteiligt werden, also so richtig mit Hostie und Wein bzw. Saft?

In unserer Kirchgemeinde St. Martin ist das nicht vorgesehen. Erst ab der Konfirmation erhalten Jugendliche das Recht, Hostie und Wein zu empfangen. Die Kinder werden im Kreis gesegnet. Sollte das so bleiben? Muss das so bleiben?

Die Landeskirche hat im Jahr 2013 sich mit diesem Thema beschäftigt und ihren Kurs festgelegt: Kinder sollen als gleichwertige Glieder der Gemeinde Brot und Wein/ Saft erhalten. Dabei bleibt es aber in der theologischen Verantwortung der Gemeinden selbst, diesen Schritt mitzugehen. Der Kirchenvorstand beschäftigte sich an einem Klausurtag mit diesem Thema. Zwei Referenten wurden eingeladen: Prof. Dr. Wolfgang Ratzmann und Friedericke Keller. Beide waren wesentlich an der Handreichung „Abendmahl mit Kindern“ beteiligt.

Der Kirchenvorstand hat in dieser Frage noch keine Entscheidung getroffen, aber das weitere Vorgehen festgelegt: Sie als Gemeindeglieder sollen in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Um über das Abendmahl mit Kindern zu informieren, wird es daher in den folgenden Monaten Artikel im Kirchenboten veröffentlicht, in welchen die Argumente vorgestellt werden. Außerdem werde ich in Gruppen und Kreisen über dieses Thema sprechen.

Über eine anregende Diskussion freue ich mich. Schreiben Sie Ihre Fragen und Anmerkungen per mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Brief an das Pfarramt.

Liebe Grüße

Sebastian Ziera

Konzert für Orgel und Trompete - 25.11.2017

am Samstag, dem 25.11.2017, 16 Uhr, in der Kirche St. Martin


Es musizieren der Kantor Friedrich Pilz (Orgel) und der Trompeter Alexander Lenk. Friedrich Pilz arbeitet seit seinem Studium als Kantor in der Kirchgemeinde Breitenbrunn. Alexander Lenk ist als Musiklehrer und freiberuflicher Trompeter tätig. Seit 2010 musizieren sie in der Besetzung Orgel und Trompete zusammen. In ihrem derzeitigen Konzertprogramm erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Jean-Baptist Loeillet. Orgelwerke, Choralbearbeitungen und Bearbeitungen von Instrumentalstücken für Orgel und Trompete wechseln sich dabei ab.
Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Kollekte zur Deckung der Unkosten gebeten.

Benefizkonzert am 19. November 17.00 Uhr

Benefizkonzert für die Generalsanierung der Orgel in der Marienkirche

Die Kirchgemeinde St. Marien in Gersdorf lädt am 19. November 17.00 Uhr zu einem Orgelkonzert ein. Der meeraner Kantor und Orgelbausachverständige Norbert Ranft-Knopfe wird an diesem Abend Orgelmusik der Romantik zu Gehör bringen.

Es erklingt die Fantasie d-moll von Gustav-Adolf Merkel, die in ihrem Aufbau der zweiten Sonate Mendelssohns ähnelt, die fünf Skizzen von Horatio William Parker – einem Komponisten aus den USA – der in München bei Rheinberger studierte. Abgerundet wird das Programm mit Werken des Komponisten Oskar Wermann, der u.a. bei Merkel studierte und von Rheinberger wesentlich beeinflusst wurde.

Die Werke dieses Konzerts fordern eine Orgel, die eine große Auswahl vor allem in den nicht so lauten Grundregistern bietet. Das ist bei der Gersdorfer Jehmlich-Orgel gegeben. So wird an diesem Abend Ranft-Knopfe die Orgel sehr farbig ausregistrieren.

Die Einnahmen dieses Konzerts werden für die anstehende Restaurierung der Orgel verwendet, für die insgesamt ca. 90.000 € aufgebracht werden müssen.   

Vorgestellt: KirchenBezirksSozialarbeit / Allgemeine Soziale Beratung

 

Mein Name ist Markus Nürnberger Vor einem knappen Jahr habe ich im Diakonischen Werk Westsachsen die Stelle in der KirchenBezirksSozialarbeit und der Allgemeinen sozialen Beratung angetreten.

Die KirchenBezirksSozialarbeit ist ein Angebot von Kirche und ihrer Diakonie. Sie ist mit der Allgemeinen Sozialen Beratung Anlaufstelle für Menschen mit persönlichen, wirtschaftlichen und sozialen Problemen und sucht gemeinsam mit Betroffenen nach Lösungen. Ich möchte hiermit die Gelegenheit nutzen, Ihnen einige dieser Angebote ans Herz zu legen:

 

-           Ein offenes Ohr für Ihre Anliegen

-           Beratung bei sozialen Problemen und in Krisensituationen …

-           Anlaufstelle und Hilfe für Einzelne und Gruppen/ Lebensberatung

-           Unterstützung bei Kontakten zu  Behörden und Fachdiensten

-           Beratung  in sozialrechtlichen Fragen (ALG II etc.)

-           Vermittlung lebenspraktischer und finanzieller Hilfe

-           Vermittlung an spezialisierte Beratungs- und Hilfsangebote

-           Betreuung des Körperbehindertenkreises

 

Ich würde mich über vielfältige Kontakte freuen: zu  Kirchgemeinden und zu Menschen, die (evtl. auch durch Ihre Vermittlung) in den Angeboten der Kirchenbezirkssozialarbeit Hilfe und Unterstützung finden.

Sie erreichen mich wie folgt:

 

Telefon:  03763/4419004 (Büro Glauchau, Pestalozzistraße 17)

Mobil:    0151 16232785

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vorankündigung Kurrenderüstzeit 2018


Im nächsten Jahr wird es wieder eine Kurrenderüstzeit für Kinder ab der 3. Klasse geben. Gemeinsam mit Kindern aus den benachbarten Kirchgemeinden Hohndorf, St. Egidien, Gersdorf und Hohenstein-Ernsttal findet die Kurrenderüstzeit vom 08. - 12.10.2018 im Rüst-und Freizeitheim auf der Lutherhöhe Vielau (Reinsdorf) statt. Wir werden gemeinsam Musical einüben. Die erste Aufführung ist am Sonntag, dem 14.10. 2018 in Hohndorf. Eine zweite Aufführung ist am Sonntag, dem 21.10.2018 in unserer Kirche St. Martin. weitere Informationen ab Januar 2018.
Ihr Kantor Müller

Vorstellung Gemeindepädagogin Anne Müller

Liebe Gemeinde,

seit Mitte August bin ich in den Kirchgemeinden St. Martin in Oberlungwitz und St. Marien in Gersdorf als Gemeindepädagogin unterwegs. Da mein Mann und ich inzwischen schon fast ein Jahr im Kantorat wohnen, sind wir uns bestimmt schon einmal begegnet. Die Kinder kennen mich bereits ziemlich gut, denn die Kinder- und Jugendarbeit (Christenlehre, Kinderkreis, Familiengottesdienste…) ist mein Hauptaufgabengebiet. Mit mir lassen sich die Worte „Bücherwurm“, „Musikversucher“ und „bastelbegeistert“ verbinden.

Ich freue mich auf viele weitere Begegnungen mit den kleinen und großen Menschen in beiden Gemeinden.

Wir sehen uns! 

Ihre Anne Müller